Magnesium-Öl selber machen: Warum ich es sprühe, statt es zu schlucken

Hast du gewusst, dass ein Großteil von uns an einem Magnesiummangel leidet, ohne es zu merken? Muskelkrämpfe, Einschlafprobleme oder innere Unruhe sind oft die ersten Anzeichen. Lange Zeit habe ich Magnesium-Kapseln geschluckt, aber mein Magen war davon alles andere als begeistert.

Auf meiner Suche nach einer „pureren“ Lösung bin ich auf Magnesium-Öl gestoßen. Das Überraschende: Es ist gar kein Öl, sondern eine gesättigte Salzlösung, die sich auf der Haut aber ölig anfühlt. In diesem Bericht erkläre ich dir, warum die Aufnahme über die Haut (transdermal) für mich ein Gamechanger ist und wie du das Spray in zwei Minuten selbst herstellst.


Warum Magnesium über die Haut?

Die herkömmliche Einnahme über Tabletten hat einen Haken: Unser Verdauungstrakt. Viele Menschen reagieren auf höhere Dosen Magnesium mit Durchfall, oder die Bioverfügbarkeit ist so gering, dass kaum etwas in den Zellen ankommt.

Die Vorteile der transdermalen Anwendung:

  • Direkt am Ziel: Wenn meine Waden nach dem Sport krampfen, sprühe ich es direkt dort auf.
  • Magenfreundlich: Die Verdauung wird komplett umgangen.
  • Entspannung pur: Ich nutze es besonders gerne abends vor dem Schlafengehen, um mein Nervensystem herunterzufahren.

Mein Rezept: DIY Magnesium-Öl

Du kannst Magnesium-Öl teuer in der Apotheke kaufen – oder du machst es für einen Bruchteil des Preises selbst. Alles, was du brauchst, ist Magnesiumchlorid.

Die Zutaten:

  • 30 g Magnesiumchlorid-Flocken (am besten in Pharmaqualität, z. B. Zechstein-Magnesium).
  • 100 ml gefiltertes Wasser (hier schließt sich der Kreis zu meinem Wasserfilter-Artikel!).
  • Eine Sprühflasche (am besten aus Braunglas, um die Qualität zu schützen).

Die Zubereitung:

  1. Koche das gefilterte Wasser kurz auf und lasse es dann abkühlen, bis es nur noch lauwarm ist (das hilft beim Auflösen und macht die Lösung haltbarer).
  2. Gib die Magnesium-Flocken in ein Gefäß und gieße das Wasser darüber.
  3. Rühre so lange, bis sich die Flocken komplett aufgelöst haben. Die Flüssigkeit ist nun klar und fühlt sich leicht glitschig an – wie Öl.
  4. Fülle alles in deine Sprühflasche. Fertig!

Die Anwendung: So integriere ich es in meinen Alltag

Ich sprühe mir morgens oder abends etwa 5 bis 10 Sprühstöße auf die Arme, Beine oder den Bauch und massiere es leicht ein.

Ein kleiner Hinweis aus meiner Erfahrung: Es kann am Anfang auf der Haut kribbeln oder leicht brennen. Das ist völlig normal und meistens ein Zeichen dafür, dass ein Mangel vorliegt oder die Haut sehr trocken ist. Wenn es dich stört, kannst du es nach 20 Minuten Einwirkzeit einfach mit Wasser abwaschen – die Aufnahme erfolgt sehr schnell.


Warum das für mich „EverydayPure“ ist

Dieses DIY-Projekt verkörpert alles, was ich mit diesem Blog erreichen möchte:

  • Keine Zusatzstoffe: Keine Trennmittel oder Kapselhüllen aus Gelatine/Plastik.
  • Selbstbestimmt: Ich weiß genau, welche Konzentration ich nutze.
  • Nachhaltig: Ich fülle meine Glasflasche immer wieder auf, statt Plastikdosen zu kaufen.

Mein Fazit

Seit ich Magnesium-Öl nutze, schlafe ich tiefer und meine Muskeln regenerieren nach dem Training viel schneller. Es ist ein so simples Mittel mit einer so großen Wirkung. Für mich ist es das ultimative Beispiel dafür, dass die besten Lösungen oft in der Einfachheit liegen.

Hast du Magnesium-Öl schon mal ausprobiert oder nimmst du lieber Kapseln? Erzähl mir von deinen Erfahrungen in den Kommentaren!

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